Team-Challenges
Schritt- und Themenchallenges können Teams einen gemeinsamen Anlass für Bewegung geben. Regeln und Teilnahme sollten freiwillig und klar kommuniziert sein.
Wissen — BGM-Guide
Bewährte Maßnahmen für Bewegung, mentale Gesundheit und Ernährung – und wie du die richtigen für dein Unternehmen auswählst.

Kurz beantwortet
BGM-Maßnahmen sind alle geplanten Aktivitäten eines Unternehmens, die die Gesundheit der Belegschaft fördern – von Bewegungs- und Ernährungsangeboten über Stressmanagement bis zu ergonomischen Arbeitsplatzverbesserungen. Sie beruhen idealerweise auf einer Bedarfsanalyse und werden regelmäßig ausgewertet.
Von der Maßnahme zur Beteiligung
Ein Angebot nützt nur, wenn es im Arbeitsalltag ankommt. Diese drei Bausteine können dabei helfen.
Schritt- und Themenchallenges können Teams einen gemeinsamen Anlass für Bewegung geben. Regeln und Teilnahme sollten freiwillig und klar kommuniziert sein.
Trainingspläne können Zeitbudget und Trainingsniveau berücksichtigen und ermöglichen Bewegung ohne festen Kurstermin.
Messungen und Workshops vor Ort als sichtbarer Auftakt – die Beteiligung daran lässt sich direkt messen.
Mit einem BGM-Konzept legst du Ziele und Zuständigkeiten fest. Die Arbeitsblätter helfen dir beim Strukturieren; der Planer formuliert auf Basis deiner Angaben einen ersten Maßnahmenentwurf.
Bewegung lässt sich auf verschiedene Weise in den Arbeitsalltag einbinden: Schritt-Challenges im Team, Rücken- und Kraftkurse, geführte Lauf- oder Radgruppen, ergonomische Arbeitsplatzchecks und Bewegungspausen in Meetings.
Wichtig ist der Anschluss an den Alltag: Ein Trainingsplan kann Zeitbudget, Level und Einschränkungen berücksichtigen; feste Kurstermine sind bei Schicht- oder Reiseplänen nicht für alle passend.
Bei Stress, Schlaf und Konzentration sind Vertraulichkeit und Freiwilligkeit wichtig. Mögliche Maßnahmen: Workshops zu Stressbewältigung, Achtsamkeits- und Entspannungskurse, Schlafprogramme, vertrauliche Coaching-Angebote sowie Schulungen für Führungskräfte zum Umgang mit Belastungen.
Digitale Angebote können auch Mitarbeitenden offenstehen, die keinen Präsenztermin wahrnehmen können. Welche Formate passen, hängt vom Bedarf und den Arbeitsbedingungen ab.
Ernährungsmaßnahmen sollten den realen Arbeitsalltag berücksichtigen: Kantinen- und Pausenraumgestaltung, Snack-Alternativen, Ernährungsworkshops, Koch-Challenges oder Foodtracking per App.
Kleine, wiederholte Impulse sind eine Möglichkeit zur Begleitung – etwa ein Ernährungsthemenmonat mit wöchentlichen Anregungen in der internen Kommunikation.
Maßnahmen folgen der Analyse, nicht umgekehrt: Eine datenschutzgerecht durchgeführte Befragung und aggregierte Kennzahlen können Hinweise auf Belastungen geben. Wähle danach Schwerpunkte, die zu Zielen und Arbeitsmodellen passen.
Ein Gesundheitstag kann ein sichtbarer Auftakt sein, ein digitales Programm die weitere Teilnahme ermöglichen. Prüfe Umfang und Kosten der jeweiligen Angebote für dein Unternehmen.
Häufige Fragen
BGM-Maßnahmen sind alle geplanten Aktivitäten eines Unternehmens, die die Gesundheit der Belegschaft fördern – von Bewegungs- und Ernährungsangeboten über Stressmanagement bis zu ergonomischen Arbeitsplatzverbesserungen. Sie beruhen idealerweise auf einer Bedarfsanalyse und werden regelmäßig ausgewertet.
Beispiele sind Schritt- und Team-Challenges, Rückenkurse, Gesundheitstage mit Messungen, Entspannungsangebote und Ernährungsworkshops. Entscheidend ist die Passung zu Bedarf und Arbeitsmodell deiner Belegschaft.
Kosten hängen von Unternehmensgröße, Leistungsumfang und Anbieter ab. Bei FIT-UP richtet sich der Preis nach dem vereinbarten Paket; Vor-Ort-Formate werden gesondert geplant. Die Voraussetzungen möglicher Förderungen sind je Land und Programm zu prüfen.
In Österreich bietet die ÖGK Beratung zur BGF. Ob eine Projektförderung verfügbar ist, muss anhand der aktuellen Programme geprüft werden. In Deutschland sind qualifizierte Präventionskurse nach §20 SGB V teilweise zuschussfähig. Die Anerkennung sollte vor dem Start geklärt werden.
Eine feste Anzahl gibt es nicht. Beginne mit Maßnahmen, die zu deinem Bedarf und deinen Ressourcen passen, mache die Teilnahme einfach und lege früh fest, wann und wie du die Nutzung auswertest.
Über Beteiligungsquoten, veränderte Kennzahlen wie Krankenstände oder Befragungsergebnisse – jeweils anonymisiert und aggregiert. Eine Mindestgruppengröße stellt dabei sicher, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind.
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