Planungshilfe · BGM-Selbstcheck

BGM-Selbstcheck: Was ist geklärt, was braucht den nächsten Schritt?

Du hast bereits Angebote oder möchtest erstmals strukturiert starten? Beantworte neun Fragen zur Organisation. Du erhältst eine Übersicht deiner offenen Punkte und Vorschläge für die nächste Abstimmung im Team.

Kurz beantwortet

Was prüft der BGM-Selbstcheck?

Der FIT-UP Selbstcheck fragt nach Zielen, Zuständigkeiten, Beteiligung, Arbeitsbedingungen, Zugang, Datenschutz, Kommunikation, Ressourcen und Auswertung. Er ordnet deine eigenen Antworten in geklärt, teilweise geklärt und offen ein. Zu offenen Themen zeigt er konkrete Planungsaufgaben und passende Ratgeber. Er bewertet die Organisation deines Vorhabens anhand deiner Angaben; er misst weder die Gesundheit der Belegschaft noch die Wirksamkeit deines BGM.

Eine Gesprächsgrundlage für dein BGM-Team

Beantworte die Fragen aus deiner aktuellen Sicht. Wenn du etwas nicht sicher weißt, wähle offen oder unbekannt. Ein ungeklärter Punkt ist zunächst ein Auftrag zur Abstimmung. Der Check vergibt keine Schulnote und vergleicht dein Unternehmen nicht mit anderen.

Besprich die Übersicht anschließend mit den Personen, die den Plan mittragen: etwa HR, Projektleitung, Beschäftigtenvertretung und den zuständigen Fachpersonen. Unterschiedliche Antworten können zeigen, wo Zuständigkeiten oder Informationen noch nicht gemeinsam geklärt sind.

Aus einem offenen Punkt wird eine Aufgabe

Halte für ein bis drei priorisierte Themen fest, was geklärt werden muss, wer das übernimmt und bis wann. Beispiel: Wenn Schichtteams kaum erreicht werden, prüft eine verantwortliche Person mit den Teams erreichbare Termine und Kommunikationswege. Erst danach wird ein weiteres Format ausgewählt.

Der Check zeigt zu jeder noch offenen Frage einen Handlungsvorschlag. Datenschutz, Zuständigkeiten und Arbeitsbedingungen stehen in der Empfehlung zuerst, wenn sie ungeklärt sind. Diese Reihenfolge ist eine redaktionelle Planungshilfe, kein wissenschaftlich validiertes Bewertungsmodell.

Nach der Abstimmung kannst du die Fragen erneut durchgehen. Vergleiche die geklärten Aufgaben und dokumentiere Entscheidungen im BGM-Konzept oder Jahresplan. Speichere dafür nur die benötigten organisatorischen Informationen, keine persönlichen Gesundheitsangaben.

Neun Fragen zu deinem BGM

Beantworte alle Fragen aus deiner aktuellen Sicht. Offen oder unbekannt bedeutet: Hier brauchst du zunächst eine Abstimmung. Die Auswertung vergibt keinen Gesundheits- oder Qualitätsscore.

1. Sind Zielgruppe und ein konkretes Ziel festgelegt?

Zum Beispiel: ein Angebot für eine bestimmte Tätigkeit zugänglich machen und den Zugang später prüfen.

2. Sind Zuständigkeiten und Entscheidungswege geklärt?

Wer koordiniert, wer gibt frei und wer übernimmt offene Aufgaben?

3. Hast du die vorgesehenen Beschäftigten einbezogen?

Sind Wünsche und organisatorische Hürden aus den verschiedenen Tätigkeiten bekannt?

4. Werden auch Arbeitsbedingungen berücksichtigt?

Der Plan enthält bei Bedarf Änderungen an Aufgaben, Abläufen oder Rahmenbedingungen – zusätzlich zu freiwilligen Angeboten.

5. Sind Angebote für alle vorgesehenen Gruppen erreichbar?

Prüfe Zeitfenster, Standorte, Schichtmodelle und Zugänge ohne Firmen-E-Mail.

6. Sind Datenverwendung und Zugriffsrechte geklärt?

Die Beteiligten wissen, welche Daten benötigt werden und welche Auswertungen das Unternehmen erhält.

7. Sind Einladung, Teilnahmeweg und Ansprechpartner verständlich?

Die Information erklärt Ziel, freiwillige Angebote, Anmeldung und organisatorische Rückfragen.

8. Sind Zeit, Räume und Ressourcen abgestimmt?

Die zuständigen Personen haben ihren Aufwand und die benötigten Freigaben bestätigt.

9. Stehen Rückschau und nächste Entscheidung fest?

Du weißt, wann Teilnahme, Zugang und Rückmeldungen geprüft und Maßnahmen angepasst werden.

Die Auswertung erfolgt im Browser. Ohne Anmeldung, Übertragung oder dauerhafte Speicherung deiner Antworten.

Grenzen: Was das nicht ist

  • Die Fragen und Empfehlungen sind ein redaktioneller FIT-UP Selbstcheck. Sie sind kein validiertes Audit, keine Zertifizierung und kein Rechtsnachweis.
  • Es werden organisatorische Angaben abgefragt. Der Check erhebt keine persönlichen Gesundheitsdaten und stellt keine Diagnosen.
  • Deine Antworten werden für die Auswertung im Browser verwendet und nicht an FIT-UP gesendet. Beim Verlassen oder Neuladen der Seite gehen sie verloren, sofern du das Ergebnis nicht selbst herunterlädst.

Häufige Fragen

Muss ich eine E-Mail-Adresse angeben?

Nein. Du kannst den Check ohne Anmeldung beantworten, das Ergebnis ansehen und als Textdatei herunterladen.

Ist der Selbstcheck ein BGM-Audit?

Nein. Er strukturiert deine eigenen Angaben mit redaktionellen Fragen. Eine fachliche Prüfung, Zertifizierung oder Bewertung rechtlicher Anforderungen kann er nicht ersetzen.

Was bedeutet offen oder unbekannt?

Du hast das Thema noch nicht geklärt oder kannst den Stand nicht sicher beurteilen. Die Auswertung zeigt dazu eine konkrete Aufgabe für die Abstimmung.

Wer sieht meine Antworten?

Die Auswertung erfolgt in deinem Browser. Die Antworten werden nicht an FIT-UP übertragen oder dauerhaft gespeichert. Wenn du eine Textdatei herunterlädst, entscheidest du selbst über deren Aufbewahrung und Weitergabe.

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