Ratgeber für HR und BGM

Welche Finanzierungswege solltest du prüfen?

Wähle Land und Vorhaben. Der Check zeigt dir den passenden Einstieg und Unterlagen für die nächste Besprechung.

Kurz beantwortet

Ist unser BGM förderfähig?

Das entscheidet sich anhand des konkreten Vorhabens, Programms und seiner aktuellen Bedingungen. Dieser Check ordnet mögliche Wege und Beratungsstellen zu. Er ermittelt keinen Anspruch und keinen Förderbetrag. Kläre Bedingungen und Zusagen vor dem Start mit der zuständigen Stelle.

Österreich: Beratung und Projektförderung unterscheiden

Die ÖGK bietet einen Einstieg in die betriebliche Gesundheitsförderung. Eine finanzielle Projektförderung durch den FGÖ ist gesondert zu prüfen. Stand 4. Oktober 2026 sind die allgemeinen FGÖ-Programme für praxisorientierte Projekte und betriebliche Gesundheitsförderung vorübergehend geschlossen. Für Fort- und Weiterbildung sowie Vernetzung und den Call „BGF regional: Kleine Betriebe – große Wirkung“ nennt der FGÖ weiterhin Einreichmöglichkeiten.

Verlasse dich vor einer Bestellung auf die aktuelle Auskunft der zuständigen Stelle. Eine Rückmeldung zur Idee ist noch keine Förderentscheidung. Der FGÖ schließt bereits begonnene Projekte in seiner allgemeinen Förderübersicht aus. Verfügbarkeit und Fristen können sich ändern; der Link zur offiziellen Übersicht ist deshalb Teil jedes österreichischen Ergebnisses.

Deutschland: drei unterschiedliche Wege prüfen

Eine Steuerbefreiung ist kein ausgezahlter Zuschuss. Eine Kurszertifizierung gilt für das konkrete Angebot und begründet keine automatische Finanzierung einer ganzen Plattform. Arbeitgeberboni hängen zusätzlich von kassenspezifischen Regeln ab und werden in unserem Deutschland-Ratgeber erläutert.

Deutschland: drei unterschiedliche Wege prüfen
VorhabenEinstiegVorher klären
Betrieblicher GesundheitsprozessBGF-Beratung und Krankenkasse, §20b SGB VBedarf, Beteiligung und vereinbarte Unterstützung.
Konkreter PräventionskursAnbieter und jeweilige Krankenkasse, §20 SGB VGültiger Kursnachweis, Zielgruppe und Erstattungsbedingungen.
Zusätzliche ArbeitgeberleistungLohnabrechnung und steuerliche Beratung, §3 Nr. 34 EStGGeeignete Leistung, Zusätzlichkeit und Nachweise.

Diese Unterlagen machen das Gespräch konkret

Der Check fragt keine Diagnosen, Versichertennummern oder Kontaktdaten ab. Für die erste Orientierung reichen organisatorische Angaben. Individuelle Voraussetzungen klären Beschäftigte gegebenenfalls direkt mit Anbieter oder Versicherung; HR benötigt dafür keine privaten Gesundheitsinformationen.

  • Land und betroffene Standorte.
  • Bedarf, Zielgruppe und Beteiligung der Beschäftigten.
  • Beschreibung der einzelnen Leistungen statt nur eines Paketnamens.
  • Geplanter Zeitraum und Stand der Beauftragung.
  • Aufwendungen, Eigenmittel und bereits bestätigte Unterstützung.
  • Verantwortliche Person und geplanter Nachweis der Umsetzung.

Erst vereinbaren, dann gesichert einplanen

Halte die Auskunft, den Programmstand und offene Nachweise fest. Nutze für deine Budgetplanung nur tatsächlich bestätigte Zuschüsse für denselben Umfang. Plane außerdem, wie du das Vorhaben finanzierst, falls keine Förderung zustande kommt. So hängt eine bereits beauftragte Maßnahme nicht an einer bloßen Erwartung.

Die gesamte FIT-UP Plattform ist modular. Digitale Bausteine, Kurse und Leistungen vor Ort werden im konkreten Vorhaben getrennt betrachtet. Für grenzüberschreitende Betriebe braucht jeder betroffene Standort die passende Prüfung; eine deutsche Regel gilt nicht automatisch für ein österreichisches Team.

Gegenüberstellung von betrieblicher Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement

Dein Einstieg zur Förderprüfung

Drei organisatorische Angaben reichen für die Orientierung. Die zuständige Stelle prüft das konkrete Vorhaben und entscheidet über eine mögliche Unterstützung.

In welchem Land liegt der Standort?
Was möchtest du umsetzen?
Hat das Vorhaben schon begonnen?

Die Angaben bleiben im Browser und werden nicht versendet oder dauerhaft gespeichert.

Grenzen: Was das nicht ist

  • Der Check ist eine Orientierung und weder Förderentscheidung noch steuerliche oder rechtliche Einzelfallberatung.
  • Programmstatus und Voraussetzungen müssen bei der zuständigen Stelle aktuell bestätigt werden.

Häufige Fragen

Zeigt der Check einen Förderbetrag?

Nein. Er zeigt passende Ansprechstellen und Prüfschritte. Ein Betrag oder Anspruch wird nicht berechnet.

Ist die gesamte Plattform automatisch förderfähig?

Nein. Jede Leistung und das konkrete Vorhaben müssen anhand des passenden Weges geprüft werden.

Was passiert, wenn das Projekt schon begonnen hat?

Besprich den tatsächlichen Startstatus sofort mit der zuständigen Stelle. Beim FGÖ nennt die allgemeine Übersicht bereits begonnene Projekte als ausgeschlossen.

Werden meine Eingaben versendet?

Die Auswertung läuft im Browser. Die Angaben aus diesem Check werden nicht an FIT-UP oder eine Förderstelle gesendet.

Dein Bedarf. Die passenden Bausteine.

Die gesamte FIT-UP Plattform ist modular. Wir besprechen, welche digitalen Angebote, Leistungen vor Ort und persönliche Begleitung zu deinem Unternehmen passen.

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