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Betriebliche Gesundheitsförderung in Österreich: Beratung und Förderung

Wie Unternehmen mit der ÖGK starten und worauf es bei Projektförderung, Einreichung und Budgetplanung ankommt.

Herausgeber: FIT-UP · · 3 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

Die ÖGK begleitet Unternehmen bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. Eine mögliche finanzielle Projektförderung ist gesondert zu prüfen. Deutsche Regelungen wie §20 SGB V und der 600-Euro-Steuerfreibetrag lassen sich nicht auf österreichische Betriebe übertragen.

Gegenüberstellung von betrieblicher Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement

Mit Beratung und einer Bedarfsanalyse beginnen

Die ÖGK unterstützt Betriebe bei der Planung und Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung. Ein sinnvoller Einstieg ist ein Gespräch über Arbeitsbedingungen, vorhandene Angebote und die Beteiligung der Beschäftigten. Daraus lässt sich ein passendes Vorhaben entwickeln, statt einzelne Aktionen ohne Zusammenhang einzukaufen.

BGF-Beratung und Leistungen der ÖGK

FGÖ: die aktuelle Verfügbarkeit zuerst prüfen

Stand 22. September 2026: Der Fonds Gesundes Österreich weist darauf hin, dass die Förderprogramme für praxisorientierte Projekte und betriebliche Gesundheitsförderung vorübergehend geschlossen sind. Ausnahmen nennt der FGÖ für Fort- und Weiterbildung sowie Vernetzung und den BGF-Fördercall „BGF regional: Kleine Betriebe – große Wirkung“. Die jeweils aktuellen Bedingungen und Fristen sind direkt beim FGÖ zu prüfen.

Aktueller Förderstatus und Bedingungen beim FGÖ

Eine positive Rückmeldung zu einer Projektidee ist noch keine Förderentscheidung. Bereits begonnene Projekte werden laut Förderübersicht nicht unterstützt. Kläre deshalb Programm, Einreichung und mögliche Zusage, bevor du dich auf eine Finanzierung verlässt.

Was in eine erste Projektskizze gehört

  • Ausgangslage und konkrete Belastungen im Betrieb.
  • Zielgruppe und Beteiligungsmöglichkeiten für Beschäftigte.
  • Geplante Maßnahmen und verantwortliche Ansprechpersonen.
  • Zeitraum, Kosten und gesicherte Eigenmittel.
  • Messbare Ziele sowie ein Plan für Auswertung und Fortsetzung.

Gesundheit im Arbeitsalltag verankern

Verbinde organisatorische Verbesserungen mit passenden Gesundheitsangeboten. Ein Auftakt vor Ort, digitale Begleitung und regelmäßige Rückmeldungen können gemeinsam ein Programm bilden. Welche FIT-UP-Leistungen dafür passen und wer welche Aufgaben übernimmt, wird im Angebot festgelegt.

Gesundheitsmanagement für mittelständische Unternehmen

Quellen & Einordnung

Redaktioneller Quellenabgleich: 22. September 2026. Die verlinkten Quellen erläutern die fachlichen Grundlagen und ihre Grenzen.

Vom Wissen zum passenden Gesundheitsprogramm.

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