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Was kostet BGM? So planen Unternehmen ihr Gesundheitsbudget

Plattform, Kurse, Betreuung und interne Zeit: Diese Kostenpositionen gehören in ein vergleichbares BGM-Angebot.

Herausgeber: FIT-UP · · 4 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

Ein realistisches BGM-Budget umfasst Leistungen und interne Zeit. Vergleiche Angebote nach demselben Umfang und ziehe nur bestätigte Förderleistungen ab. Ein Preis pro Mitarbeitendem allein zeigt die Gesamtkosten nicht.

Projektplan für die schrittweise Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements

Mit einem konkreten Ziel beginnen

Soll ein Gesundheitstag stattfinden, ein bestehendes Angebot häufiger genutzt werden oder ein regelmäßiges Programm entstehen? Diese Ziele benötigen unterschiedliche Leistungen. Beschreibe zunächst die Zielgruppe, vorhandene Angebote und den gewünschten Start. Die folgenden Schritte sind eine Planungshilfe; sie ersetzen kein individuelles Angebot.

Diese Positionen sollten im Angebot stehen

BausteinFragen für den Angebotsvergleich
PlattformFür wie viele Personen, welche Funktionen und welche Laufzeit?
EinrichtungSind Konfiguration, Einweisung und Startkommunikation enthalten?
Kurse und VeranstaltungenWelche Termine, Zielgruppen und Teilnahmegrenzen gelten?
BetreuungWer beantwortet Fragen und organisiert die laufende Aktivierung?
AuswertungWelche Berichte und Abschlussgespräche sind enthalten?
Interne ZeitWelche Aufgaben bleiben bei HR, Führung und Standorten?

Einen begrenzten Einstieg kalkulieren

Für den Einstieg kann ein zeitlich begrenztes Programm sinnvoll sein. Vereinbare vorab Umfang, Ansprechpartner, Erfolgsmaßstäbe und einen Termin für die Entscheidung über die Fortsetzung. Ein klar abgegrenzter Start hilft, organisatorische Annahmen zu prüfen. Eine bestimmte Teilnahmerate oder Senkung von Fehlzeiten lässt sich daraus nicht im Voraus garantieren.

  • Einmalige und laufende Kosten getrennt ausweisen.
  • Abrechnung nach berechtigten oder tatsächlich aktiven Personen klären.
  • Vor-Ort-Aufwand und gegebenenfalls Reiseleistungen berücksichtigen.
  • Verlängerung, Kündigung und Zusatzleistungen vor dem Start festlegen.

Förderung gesondert berücksichtigen

Berechne zuerst die Gesamtkosten. Ziehe anschließend nur zugesagte Förderleistungen für die jeweiligen Positionen ab. Ein individueller Kurszuschuss an Beschäftigte ist nicht automatisch eine Erstattung der Firmenrechnung. Für Österreich und Deutschland gelten unterschiedliche Wege und Voraussetzungen.

Fördermöglichkeiten nach Land ansehen

Erfolg mit passenden Kennzahlen beurteilen

Für einen Einstieg sind erreichbare Beschäftigte, aktive Teilnehmende, wiederholte Nutzung, Rückmeldungen und organisatorischer Aufwand sinnvolle Größen. Lege für jede Quote den Nenner fest: 50 aktive Personen sind bei 100 eingeladenen Personen etwas anderes als bei 1.000. Langfristige Gesundheits- und Fehlzeitenentwicklungen benötigen mehr Zeit und eine sorgfältige Einordnung anderer Einflüsse.

Kennzahlen und ROI im BGM einordnen

Welche Angaben FIT-UP für ein Angebot benötigt

  • Land, Unternehmensgröße und Anzahl der Standorte.
  • Ziele und bestehende Gesundheitsangebote.
  • Gewünschte digitale und persönliche Leistungen.
  • Startzeitraum, Budgetrahmen und interne Ansprechpartner.

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