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Krafttraining für Radfahrer: Rad- und Krafttraining kombinieren

Krafttraining im Radsport ergänzen: Ziele, Übungen und Wochenbelastung einordnen. Erfahre, was Studien untersuchen und wie du Erholung mitplanst.

Herausgeber: FIT-UP · · 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert:

Das Wichtigste in Kürze

Krafttraining kann eine Ergänzung zum Radtraining sein. Studien mit trainierten Radfahrenden lassen sich jedoch nicht als pauschale Leistungszusage für alle übertragen.

Angeleitete Rückenübung im Rahmen der betrieblichen Rückenprävention

Was die Forschung untersucht

Eine Studie von Rønnestad und Kollegen untersuchte zusätzliches schweres Krafttraining bei gut trainierten Radfahrenden. Sie berichtete Verbesserungen ausgewählter Leistungsparameter. Untersucht wurde ein konkretes Trainingsprogramm bei einer bestimmten Gruppe, nicht jede Form von Krafttraining bei beliebigen Freizeitfahrenden.

Daraus lässt sich ableiten, dass die Kombination interessant sein kann. Eine garantierte Steigerung um einen bestimmten Prozentsatz oder ein identischer Nutzen für alle folgt daraus nicht.

Rad- und Krafttraining gemeinsam planen

Wer zusätzliche Einheiten einführt, verändert die gesamte Wochenbelastung. Ein voller Radtrainingsplan wird nicht automatisch besser, wenn weitere intensive Termine dazukommen. Berücksichtige lange Ausfahrten, Alltag und Erholung.

  • Zunächst klären, ob allgemeine Kraft, Stabilität oder sportliche Leistung im Vordergrund steht.
  • Geeignete Übungen für Beine, Hüfte und Rumpf mit fachlicher Anleitung auswählen.
  • Neue Übungen technisch erlernen, bevor die Belastung steigt.
  • Die Reaktion in den folgenden Radtrainings beobachten und den Plan anpassen.

Was für den Arbeitsalltag relevant ist

Für Menschen, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, muss das Zusatztraining kein leistungsorientiertes Programm sein. Regelmäßige, passend dosierte Kräftigung kann unabhängig von Wettkampfzielen Teil einer Bewegungsroutine werden.

Ein betriebliches Angebot sollte unterschiedliche Erfahrungen berücksichtigen. Frage nach dem Ziel der Teilnehmenden und biete leichte Einstiegsvarianten an. Bei Schmerzen oder bestehenden Verletzungen ist eine individuelle Abklärung sinnvoll. Trainingsfortschritt braucht einen passenden Reiz und Erholung; zusätzliche Belastung allein ist kein Qualitätsmerkmal.

Quellen & Einordnung

Redaktioneller Quellenabgleich: 04. Oktober 2026. Die verlinkten Quellen erläutern die fachlichen Grundlagen und ihre Grenzen.

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