Das Wichtigste in Kürze
Bewegung lässt sich auch in kleinen Einheiten in den Arbeitstag einbauen. Entscheidend sind passende Gelegenheiten und ein Angebot, das unterschiedliche Voraussetzungen berücksichtigt.

Kleine Gelegenheiten im Tagesablauf nutzen
Ein Telefonat im Gehen, ein kurzer Weg nach einer Besprechung oder einige angeleitete Bewegungen können längere Sitzphasen unterbrechen. Die WHO betont, dass jede Bewegung zählt. Für Erwachsene gehören darüber hinaus regelmäßige Ausdaueraktivität und muskelkräftigende Aktivitäten zur Bewegungsempfehlung.
Eine kurze Büropause erfüllt nicht automatisch den gesamten Bewegungsbedarf. Sie ist ein praktischer Baustein, besonders an Tagen mit vielen Bildschirmterminen.
Eine einfache Pause ausprobieren
- Die bisherige Position wechseln und, wenn möglich, kurz aufstehen oder gehen.
- Schultern und Arme locker im angenehmen Bewegungsbereich bewegen.
- Bei geeigneten Voraussetzungen einige kontrollierte Aufstehbewegungen an einem stabilen Stuhl ausprobieren.
- Anschließend prüfen, ob die Arbeitsposition und der nächste Pausenzeitpunkt passen.
Die Auswahl ist eine Anregung, kein persönlicher Trainingsplan. Bewegungen sollen zu den eigenen Möglichkeiten passen. Bei Schmerzen die Übung beenden; anhaltende Beschwerden fachlich abklären lassen. Sitzende oder andere angepasste Varianten ermöglichen mehr Menschen die Teilnahme.
So funktioniert das im Team
Kündige einen freiwilligen Bewegungstermin an und benenne eine Person für die Organisation. Ein ruhiger Besprechungsraum und ein kurzes, angeleitetes Video können für einen ersten Versuch genügen. Besprich nach einer Woche, welche Uhrzeit und welches Format passen.
Für Schichtarbeit, Außendienst oder körperlich belastende Tätigkeiten braucht es andere Lösungen als für Bildschirmarbeit. Frage zuerst nach dem Bedarf. Eine gemeinsame Challenge sollte anpassbare Ziele anbieten und niemanden zu schmerzhaften Bewegungen oder öffentlichen Gesundheitsangaben drängen.
Quellen & Einordnung
Redaktioneller Quellenabgleich: 04. Oktober 2026. Die verlinkten Quellen erläutern die fachlichen Grundlagen und ihre Grenzen.